Die Idee Besser

Passivhaus - eine nachhaltige Investition

Das Fenster spielt im Passivhaus in zweierlei Sicht eine herausragende Rolle – zum einen kann der Wärmeverlust trotz großer Glasflächen verringert werden, zum anderen eröffnen Fenster die Möglichkeit des Wärmegewinns durch die Sonneneinstrahlung.

Die hoch wärmedämmenden Fenster von Internorm
erfüllen diese zunächst gegensätzlich erscheinende Doppelrolle jedoch mustergültig – so erreicht man bei Wärmeschutzverglasungen, wie sie im Passivhaus eingesetzt werden, Ug-Werte von bis zu 0,4 W/m2K.

Für die Konstruktion von Passivhaus-Fenstern sind also folgende Prinzipien essentiell:
  • Hoch wärmedämmende Verglasung
  • Hoch wärmedämmende Rahmen
  • Thermisch optimierter Randverbund
  • Fachgerechter, thermisch optimierter Einbau
Worauf es beim Passivhaus ankommt
Eines der Hauptmerkmale ist die aktive Nutzung der vorhandenen Energie – Wärmeverluste minimieren und dabei Wärmegewinne optimieren sind die Grundprinzipien. Zum Erreichen des Passivhaus-Baustandards reicht eine Zusammenstellung von Passivhaus-geeigneten Komponenten allerdings nicht aus: das Ganze ist mehr als die Summe seiner Teile – Wechselwirkungen zwischen den einzelnen Komponenten machen eine integrale Planung notwendig um schlussendlich folgende drei Anforderungen zu erfüllen:
 
  • Heizwärmebedarf < 15 kWh/m2a
  • Primärenergiebedarf (Heizung/Warmwasser/Hausgeräte)
    < 120 kWh/m2a
  • Drucktestluftwechsel n50 < 0,6 h-1, d.h. bei einer Druckdifferenz
    von 50 Pascal muss der Luftstrom weniger als 60 % des Volumens
    des Gebäudes pro Stunde betragen
 
 
Das Passivhaus lebt von einer dichten hochwärmedämmenden Gebäudehülle und einer kontrollierten Wohnungslüftung mit Wärmerückgewinnung. Diese nimmt beim Passivhaus eine Schlüsselfunktion ein. Sie sorgt für hygienisch einwandfreie Luft und transportiert Feuchtigkeit und Gerüche dort ab, wo sie entstehen. Wollte man dies durch Fensterlüftung erreichen, wären die entstehenden Wärmeverluste größer als der gesamte übrige Wärmebedarf. Die kontrollierte Wohnungslüftung ist daher fur ein Passivhaus unverzichtbar. Sie reduziert die Lüftungswärmeverluste erheblich, da hier die Energie der verbrauchten Luft zum Vorwärmen der Zuluft genutzt wird. Diese wäre bei einer herkömmlichen Stoßlüftung unwiederbringlich verloren. Die Zuluft tritt in Wohn-, Schlafund Kinderzimmer in das Haus ein und wird in Küche, Bad und WC abgesaugt, damit sich keine Gerüche im Haus ausbreiten.
 
Das Kunststoff- bzw. Kunststoff/Aluminium-Fenster KF 410 sowie das Holz/Aluminium-Fenster HF 310 sind bereits in der Standardausführung nachweislich bestens für Passivhäuser geeignet. Sie wurden von den unabhängigen Instituten ift Rosenheim sowie der TU Graz geprüft und passivhauszertifiziert.
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